Das neue Flaggschiff am Nikon APSC Himmel


Wer hätte das geglaubt, dass es noch einen Nachfolger für die Legendäre Nikon D300/300s geben wird! Es wurde ja immer auf eine Nikon D400 spekuliert, nun ist es eine Nikon D500 geworden. Die Spezifikationen lesen sich ja ganz gut. Der Autofokus stammt aus der wesentlich teureren Nikon D5, und auch 4K-Videos sind möglich. Der Sensorgröße ist im APS-C-Format und nimmt 21 Megapixel auf.  Das Autofokussystem mit 153 Messpunkten und 99 Kreuzsensoren ist schon eines der herausragendes Features und macht die Kamera sehr interessant. Der ISO Bereich geht von 100-51.200. Da kann man gespannt sein, was der Sensor hier für eine Qualität haben wird.

Den Preis den Nikon für die D500 aufruft ist mit 1.996 $ durchaus realistisch. Allerdings sehe ich den Preis beim neuen SB-5000 Blitz mit 596$ weit weg von der Realität. Vielleicht braucht man den Blitz ja auch nicht, wenn ich mir die High ISO Werte so ansehe :-).

Einen Vergleich der D500  zu aktuellen Kameras wie der D7200 findet ihr hier.  Spezifikationen zu Kamera und weitere Infos gibt es hier.

Ich bin gespannt, ob die D500 zum Verkaufsschlager wird. Viele Fotografen haben sich ja einen Nachfolger zur D300/D300s gewünscht und eventuell kommt die D500 ein wenig zu spät. Möglicherweise sind viele die auf die D400 gewartet haben mittlerweile ins Vollformatlager gegangen.

Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den März 2016 und die ersten Testergebnisse.

 

 

Umstieg auf Vollformat (Teil 2)

Neben der rein technischen Betrachtung zwischen Vollformat, Halbformat oder Micro four Thirds gibt es noch weitere Aspekte, die für eine Entscheidung zu berücksichtigen sind.

Ich habe mal zwei Kamerakonfigurationen einer Vollformatkamera und einer Micro four Thirds gegenüber gestellt und die Preise  (Stand 12/2015) und das Gewicht verglichen.

Kamera Preis Gewicht (Gramm)
Nikon D750     1.829,00 € 850
Nikkor 50 mm 1.8        189,00 € 185
Nikkor 85 mm 1.8        449,00 € 350
Nikkor 105 mm 2.8        769,00 € 750
Nikkor 24-70 mm 2.8     1.429,00 € 900
Nikkor 70-200 mm 2.8     1.999,00 € 1540
Gesamt     6.664,00 € 4575
Kamera Preis Gewicht (Gramm)
Olympus OMD M1     1.099,00 € 497
Oly 25mm 1.8        399,00 € 137
Oly 45 mm 1.8        279,00 € 116
Oly 60mm 1.8        499,00 € 185
Oly 12-40 mm 2.8 Pro        999,00 € 382
Oly 40-150 mm 2.8 Pro     1.399,00 € 880
Gesamt     4.674,00 € 2197

Eine Ausrüstung im Vollformat steht einer Micro four Thirds Ausrüstung mit einem Preisunterschied von ca. 2000,00 EUR und einem Gewichtsunterschied von mehr als 2 KG (ca. 40%) gegenüber.  Die komplette Olympus Konfiguration wiegt nur etwas mehr als das Nikkor 70-200 mm 2.8.

Die Rechnung ist jedoch nur die halbe Wahrheit, denn ein 45 mm Micro Four Thirds Objektiv mit Blende 1.8 entspricht aufgrund seines Cropfaktors von 2 einem Kleinbildobjektiv von 90 mm mit Blende 3,5. um die gleiche Tiefenschärfe zu bekommen. Dies habe ich im ersten Teil bereits erklärt. Ob diese Betrachtungsweise sinnvoll ist, hängt wiederum davon ab, was ihr fotografieren wollt.

Hier ein Video was die Thematik sehr gut erklärt.

Ist der qualitative Unterschied so groß, dass der höhere Preis einer Kleinbildausrüstung gerechtfertigt ist? Wie ist Eure Meinung dazu? Wir werden dieser Antwort in einem der  nächsten Beiträge auf den Grund gehen!

Bis dahin immer gutes Licht!

Umstieg auf Vollformat (Teil1)

Immer wieder lese ich in den Foren, dass Fotografen auf Vollformat umsteigen wollen, in der Hoffnung auf bessere Fotos. Ist es wirklich so, dass mit einer Vollformatkamera bessere Fotos gelingen? Welcher Bildsensor ist für welche Situation besser geeignet und welche unterschiede gibt es überhaupt bei den Sensoren.

In der Analogen Fotografie gab es diese Fragestellung gar nicht, hier haben wir unsere Fotos mit einer Kleinbildkamera gemacht und alles war gut. In der digitalen Fotografie ist die Sache schon etwas komplexer, denn die Kamerasysteme mit unterschiedlich großen Sensoren haben Vor- und Nachteile. In der Welt des Kleinbildfilm mit einer Größe von 24×36 spricht man bei Nikon vom FX Format, wohingegen das kleinere Format mit einem APS-C Sensor mit DX bezeichnet wird. Ich gebe zu, dass mich die Fragestellung ob es denn Sinn macht auf das FX Format umzusteigen auch lange beschäftigt hat.

Ich werde an dieser stelle versuchen, einige Dinge klar  stellen und Fragen zu beantworten, die mich auch häufiger per E-Mail erreichen.

Zunächst erstmal ein Vergleich verschiedener Sensoren (Quelle Wikipedia)

Wie Ihr seht, ist der Bildsensor einer Nikon DX Kamera wie z.B. der Nikon 5300, Nikon 7000 oder Nikon 7100 von der Fläche halb so groß wie der Sensor im Kleinbildformat. In diesem Zusammenhang spricht man auch von einem Cropfaktor, der bei Nikon 1,5 beträgt. Das bedeutet, dass Ihr mit einem Objektiv mit 50mm Brennweite  durch den Cropfaktor ein Bildausschnitt (1,5 x 50mm) bekommt, der einer Brennweite von 75 mm entspricht.  Einfach erklärt passiert folgendes. Stelle Dir vor Du betrachtest im Badezimmer dein Spiegelbild und kannst in etwa Deinen Oberkörper im Spiegel sehen. Wenn Du nun dieses Spiegel durch einen kleineren Spiegel ersetzen würdest, wäre auch nur noch ein kleinerer Teil von Dir zu sehen. Du siehst Dich nicht größer oder kleiner, es fehlen einfach nur die Randbereiche bei einem kleinerem Spiegel.

Der Cropfaktor beschreibt also das Verhältnis zwischen der tatsächlichen Brennweite des Objektives auf der einen Seite und den Brennweiteneindruck, der durch den kleineren Bildausschnitt entstanden ist auf der anderen Seite. Viele Zeitgenossen sprechen auch von einer Brennweitenverlängerung. Die Brennweite wird jedoch nicht verlängert, sondern lediglich der Bildausschnitt. Die Bezeichnungen der Objektive wie etwas das Nikkor 85mm 1.8. beziehen sich immer auf das Kleinbildformat.  Die Auswahl ob FX, DX, MFT, etc. hängt unter anderem von euren Fotografischen Vorlieben und eurem Geldbeutel ab. Bei der Anschaffung von Objektiven ist zu berücksichtigen, ob ihr ggf. später mal auf eine Vollformatkamera umsteigen wollt.

Die Wahl DX oder FX bedingt eine völlig andere Auswahl an Objektiven. Der größere Bildsensor stellt andere Anforderungen an ein Objektiv als ein Sensor im DX Format. Das wiederum bedeutet, dass Linsen für eine Vollformatkamera teurer sind als für eine DX Kamera.

Hier ein Beispiel eines Nikkors 55-200 mm (DX) Objektiv.

Nikkor 55-200DX

Die Brennweite bezieht sich auf das Kleinbildformat 55-200 mm. Da es sich um ein DX Objektiv handelt, müsst Ihr die Brennweite mit dem Cropfaktor 1,5 multiplizieren und habt dann die Brennweite, die tatsächlich an Eurer Kamera wie etwa der Nikon D7000 abgebildet wird. In diesem Fall wäre das ein Brennweitenbereich von 82,5 – 300mm. Diese Tatsache ist insbesondere für die Fotografen interessant, die gerne im Telebereich fotografieren, z.B. in der Tierfotografie.

Beispiel: Ihr wollt Euch ein Zoomobjektiv in einem Brennweitenbereich von 24-70 mm zulegen (die Angaben beziehen sich immer auf das Kleinbildformat). Nikon bietet in dem Bereich zwei Objektive an:

FX (Vollformat)

Nikon AF-S Nikkor 24-70 mm 1:2,8G ED – Preis: 1.469,-

DX (Halbformat)

Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED – Preis: 1.235,-

Ein weiteres Beispiel für eine Festbrennweite von 35mm:

FX (Vollformat)

Nikon AF-S Nikkor 35mm 1:1,8G ED – Preis 497,-

DX (Halbformat)

Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G – Preis 170,-

Der Preisunterschied kann je nach Objektiv mehr oder weniger ausfallen. An dieser Stelle habe ich noch weitere Information im Netz gefunden die sich mit dem Preis und auch dem Gewichtsunterschied beschäftigt haben. Es gibt viele Informationen hierzu, macht Euch nur nicht verrückt.

Die oben genannte Darstellung ist jedoch nur die halbe Wahrheit, denn ein DX Objektiv mit einer maximalen Blendenöffnung von 2.8 ist nicht das gleiche wie ein 2.8 Objektiv für Vollformat. Will man an einer DX Kamera die gleiche Tiefenschärfe wie an FX erzielen, so muss das Objektiv lichtstärker sein. Mit anderen Worten es ist nicht nur die Brennweite durch den Cropfaktor zu dividieren, sondern auch die Blende.

Beispiel:

Kleinbildsensor (FX)

50mm, Blende 2.8

APSC Sensor mit Cropfaktor 1.6 (z.B. Canon)

30 mm, Blende 1.8

Wenn Kamerahersteller mit kleineren Sensoren ihre Lichtstarken Objektive anpreisen, ist das also mit Vorsicht zu betrachten. Ein Olympus 25mm 1.8 hat eine Brennweite von 25mm und eine maximale Blende von 1.8. Um mit diesem Objektiv die gleiche Tiefenschärfe wie an einer Vollformatkamera zu bekommen, muss das Objektiv deutlich lichtstärker sein. Diese Betrachtung ist sehr umstritten und das  Video von Fotograf Tony Northrup hat heftige Diskussionen zu  diesem Thema ausgelöst.

Neben dem Preisunterschied bei den Objektiven, gibt es den bei den Kamerabodys natürlich auch. So kostet aktuell ein Body der D7100 (DX) 849,- und ein vergleichbarer Body im FX Format in Form der D610 ca. 1390.- Der Preisunterschied ob DX oder FX wird sich also auch hier auf jeden Fall in Eurer Geldbörse bemerkbar machen. Es macht keinen Sinn, sich einen super Kamerabody wie die D750, D800, etc. zu kaufen und dann mit günstigen Objektiven zu fotografieren. Dies sollte Euch klar sein, wenn Ihr Euch eine Ausrüstung zusammenstellt. Mein Tipp an der Stelle ist mal ein Rechenbeispiel für Dx und Fx aufzustellen.

Wie steht es mit der Bildqualität?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich einen kleinen Testaufbau mit meiner geliebten Westerngitarre von Seagull aufgebaut und jeweils drei Fotos mit unterschiedlichen Sensoren bei Blende 1.8 und verschiedenen ISO Einstellungen gemacht. Ich stelle die Bilder in der vollen Auflösung rein, die Exif Daten könnt Ihr Euch dann anschauen. Die Bilder wurden mit einer Nikon 1 V1 (CX-Sensor) gemacht, das ist der kleinste Sensor, dann kommt die D7100 mit ihrem DX Sensor und dann die D600 mit FX. Die Bilder könnt Ihr direkt in voller Auflösung herunterladen.

Das Ergebnis bei ISO 100:

[slickr-flickr tag="Test_ISO_100"]

Das Ergebnis bei ISO 3200:

[slickr-flickr tag="Test_ISO_3200"]

Schaut Euch insbesondere einmal an, wie der Schärfeverlauf bei dem kleinem Sensor der V1 bis zum großem Sensor der D600 ist. Am besten könnt Ihr dies an dem Liederbuch erkennen, welches hinter der Gitarre positioniert ist. Bei der größten Blende von 1.8 bildet die V1 mit dem kleinstem Sensor am schärfsten ab. Um das gleiche Ergebnis z.B. bei der D600 zu erreichen, müsste die Blende geschlossen werden, was wiederrum bedeutet, dass bei schlechten Lichtverhältnissen die Belichtungszeit oder die ISO erhöht werden muss. Das bedeutet, dass aufgrund der Schärfeebene die bei einem Kleinbildsensor sehr klein ist, abgeblendet werden muss, um letzlich ein scharfes Bild zu bekommen. Bei einer Portraitaufnahme kann es z.B. passieren, dass z.B. nur ein Auge scharf abgebildet. Häufig ist auch in Foren zu lesen „Meine Bilder sind alles unscharf!“ Dieses Beispiel zeigt Euch, das die arbeit mit einer Vollformatkamera ein genaueres arbeiten erfordert.

Vergleichen wir nun mal die Bilder bei ISO 3200, so ist zu erkennen, dass die Nikon V1 bei einer Vergrößerung schon sehr stark rauscht und die Struktur der Bildelemente verloren geht. Das ist bei der D7100 auch zu beobachten, jedoch ist der Unterschied zur D600 nicht wirklich dramatisch. Ich war erstaunt, wie gering letzlich der Unterschied ist. Letztlich spielt dies eine Rolle, wenn Ihr z.B. Vergrößerungen von Euren Fotos anfertigen wollt. Der Unterschied bei der D7100 und der D600 ist erstaunlich gering und ich hätte nicht erwartet, dass die D7100 so gut abschneidet.

Erstaunlich ist für mich immer wieder, wie gut sich die kleine Nikon V1 mit ihrem CX Sensor schlägt. Die Sensortechnologie und Entwicklung ist schon auf einem sehr hohem Niveau.

Welches Format ist nun besser FX oder DX?

Diese Frage lässt sich nicht ohne weiteres beantworten und hängt von Eurem fotografischen Vorlieben und letzlich auch von Eurem Geldbeutel ab. Der Kamerabody ob nun mit einem APSC oder mit einem FX Sensor ist ersteinmal zweitrangig. Viel wichtiger sind die Objektive, die ihr verwendet. Das DX Format hat aufgrund des Cropfaktors ganz klar Vorteile im Telebereich, z.B. in der Tierfotografie. Während der FX Sensor seine stärken in Low Light Situationen und auch in der Portraitfotografie hat. Die Entwicklung der Sensoren geht jedoch weiter und die heutigen Kameras wie z.B. die Nikon D7100 oder 7200 liefern schon eine erstklassige Bildqualität.  Auch die Sensoren im MfT Format wie die Olympus OMD M1, M5 liefern mittlerweile sehr gute Ergebnisse. Am Ende macht der Fotograf die Bilder und die Kameras dienen als Handwerkszeug, die man beherrschen muss, egal ob großer oder kleiner Sensor. Das einzige was aus meiner Sicht für das FX Format spricht ist die höhere ISO Leistung der Sensoren und das spielen mit Hintergrundunschärfen. Doch wie oft kommen solche Situationen vor und kann dann evtl. auch ein Blitz verwendet werden? Das FX Format bedingt aufgrund der geringeren Schärfentiefe ein genaueres arbeiten. Ein Lichtstarkes Objektiv mit Blende 2.8 muss ggf. abgeblendet werden, weil sonst kein durchgängiges scharfes Bild zustandekommt. An einer DX Kamera sieht das schon wieder anders aus. Das was für das DX Format spricht, ist der Brennweitengewinn aufgrund des Cropfaktors, die etwas kleineren und günstigeren Objektive und letztlich der Preis. Um die Verwirrung komplett zu machen, entwickeln sich andere Hersteller wie Olympus, Panasonic, etc. mit ihren MfT Sensoren sehr flott weiter, so dass diese Hersteller mit ihren Systemkameras mittlerweile auch eine Alternative darstellen.

Der Einsatz einer Kamera mit großem Sensor sprich FX macht nur Sinn, wenn auch entsprechend hochwertige Gläser verwendet werden.

In diesem Sinne immer gutes Licht ob DX, FX, MfT oder was auch immer denn ohne Licht wirds schwierig 🙂

Fotografisch sehen

Vor zwei Wochen war ich auf einem Fotostreifzug durch die alten Gassen von Neumarkt i.d.Opf. Es ist immer wieder spannend, wenn man ganz bewußt raus geht nur um eins zu machen……fotografieren. Wenn man die Augen offen hat, ergeben sich gerade in der jetzigen Herbstzeit wunderschöne Aufnahmen. Dabei ist eins wichtig, ruhig mutig zu sein und neue Dinge auszuprobieren. Das Foto entsteht durch den Menschen hinter der Kamera. Probiert einfach mal neue Sachen aus, was ihr vielleicht vorher noch nie gemacht habt. Ich bin der Überzeugung, dass man fotografisch sehen lernen und damit auch üben kann. Das ganze funktioniert jedoch nur, wenn Ihr Eure Kamera dabei habt.

Macbook Air Mid 2013 und Lightroom5

Eigentlich verwende ich ja für die Bearbeitung meiner Fotos eine Windowsmaschine mit einem Intel Core I7 Prozessor. Mich hat aber nun mal interessiert, wie sich den die Bearbeitung von Fotos auf dem kleinen Macbook Air 11″ gestaltet. Ich verwende das Macbook Air 11″ mit dem I5, 1.3 GHz Prozessor in der Basisausstattung mit 4 GByte Arbeitsspeicher und einer 128 GByte SSD Festplatte. Um einen ersten Eindruck zu erhalten, habe ich ein paar Bilder importiert und ein wenig an den Reglern rumgespielt. Ich denke dieses Video ist für alle hilfreich, die mit dem Gedanken spielen sich einen Macbook Air für zu kaufen und für die Fotobearbeitung mit Lightroom verwenden wollen. Das neue Macbook Air lässt sich ja leider selbst nicht aufrüsten. Ihr müsst das Gerät also gleich mit dem Speicher, Prozessor, etc. bestellen wie Ihr es auch wirklich haben wollt. Insbesondere bei vielen gleichzeitig geöffneten Programmen könnten 4 GByte etwas knapp werden. Für eine Bearbeitung der Fotos mit Lightroom5 ist der kleine durchaus auch schon in seiner Basisausstattung brauchbar. Doch seht doch einfach selbst.

Bei Fragen einfach rein in die Kommentare damit.!

 

Linktipps für Photographers!

Auf welchen Seiten bin ich im World Wide Web unterwegs, wenn es um Anregungen, Austausch, etc. zum Thema Fotografie geht? Ich habe mal eine kleine Linkliste zusammengestellt und ich würde mich freuen, wenn Ihr diese in den Kommentaren ergänzt. Für die Inhalte der Seiten sind die Betreiber und die Autoren verantwortlich.

Als erstes fällt mir der Podcast  Blende 8 von Galileo Press ein. Also die Jungs bieten viele Infos in Ihrem Videopodcast, echt klasse gemacht.

Pattrick Ludolph alias Paddy ist auch hinreichend im Netz bekannt und ich mag seine lockere Art zu schreiben und die Infos die er in seinem Blog gibt sind richtig klasse.  In der Linkliste darf auf jeden Fall Ansgar Hillebrand nicht fehlen. Was Ansgar hier in seinem Blog an Informationen bereit stellt ist der Wahnsinn. Ich habe das Gefühl, Ansgar hat so ziemlich alles was Nikon mal produziert hat. Auch die Reiseberichte inkl. Videos, etc. sind super interessant. Gunther Wegner ist sehr bekannt zum Thema Zeitrafferaufnahmen. Er ist ein absoluter Globetrotter und berichtet viel in seinem Blog über seine Erfahrungen auf seinen Reisen. Absolut interessant zu lesen. Ich mag seine ehrliche Art und Weise wie er die Hardware in Bezug auf Praxistauglichkeit beschreibt. Wenn Ihr auf der suche nach einem Forum für DSLR seit, so lege ich Euch das Forum nahe. Hier geben viele Menschen Tipps und Ratschläge. Zudem kann man auch das ein oder andere Schnäppchen machen, den hier werden auch viele Kameras, Objektive, etc. verkauft. Apropos verkaufen, der Link zu meinem Fotohändler darf hier auch nicht fehlen. Wenn Ihr mal in Nürnberg seit, so fahrt doch mal bei Fotomax vorbei. Es erwartet Euch eine große Auswahl und Fachkundiges Personal.

So der Anfang ist gemacht. Her mit weiteren Links…..

 

Erfahrungen mit der Nikon V1

Ich bin ja nun schon eine Zeit lang mit der Nikon 1 V1 unterwegs. Es sollte unbedingt eine Systemkamera von Nikon sein und ich wünschte mir einen preiswerten Einstieg in die Welt der Systemkameras. Meine Anforderungen waren:

  • optischer oder elektronischer Sucher
  • Gleicher Akku wie Nikon D7100 oder D800
  • Möglichkeit in RAW zu fotografieren
  • Objektivangebot
  • Günstiger Preis

Nun die nic20131021-D71_0656ht mehr ganz taufrische Nikon 1 V1 erfüllte alle meine Anforderungen. Insbesondere der elektronische Sucher begeistert mich zunehmend. Die Kamera ist zwar nicht gerade tauglich für die Hosentasche, ist aber deutlich transportabler als eine DSLR Ausrüstung.

Der Sensor der V1 ist natürlich deutlich kleiner als bei einer APS-C Kamera, Nikon spricht hier von einem CX Format. Die Low Light Performance der V1 ist gar nicht mal so schlecht. Vorausgesetzt ist allerdings ein lichtstärkeres Objektiv als das 10-30mm Kitobjektiv. Hier habe ich mal einen Vergleich zu meiner Nikon D7100 bei ISO 1600.

Ein Klick öffnet das Bild in Originalgröße. Das erste kommt von der Nikon D7100 mit APSC Sensor, das zweite von der Nikon 1 V1. Beide Bilder sind unbearbeitete Jpegs direkt aus der Kamera und wurden unter gleichen Bedingungen aufgenommen. An der V1 wurde das 18,5 mm und ander d7100 das 35 mm DX Objektiv verwendet. Nun die Unterschiede sind zwar deutlich zu sehen, wenn ich bei der V1 keine Ausschnittvergrösserung machen muss, reicht die Qualität allemal.

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Die Bilder sind natürlich alle mit Stativ gemacht. Also die Bildqualität ist für eine solche kleine Kamera mit der kleinen Sensorgröße gar nicht mal so übel. Ich habe mir zu dem Kit Objektiv nun das 18,5 mm 1:1,8 zugelegt. In dieser Kombination spielt die V1 ihre wahren Stärken erst einmal aus und das Objektiv ist immer auf der V1 drauf. Ich denke in der  Kombination eignet sich die Nikon V1 auch optimal für die Streetfotografie. Der Autofocus der V1 ist rasend schnell und ermöglicht tolle Schnappschüsse.

Ich konnte meine Labradordame kürzlich mal zu einem kleinen Sprint motivieren (Leckerchen machens möglich.)

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Also ich bin wirklich gespannt, wie die Technik der Systemkameras weiter geht. Die Nikon V1 braucht sich auf jeden Fall nicht verstecken. Im Gegenteil, sie wird häufig unterschätzt. An dieser Stelle kann ich Euch noch einen Bericht von Herbert Koeppel auf seiner Webseite über die Nikon 1 V1 empfehlen.

Darüber hinaus gibt es auch unter Flickr eine eigene Rubrik nur mit Fotos der Nikon 1 V1.

Nikon D7100 das perfekte Objektiv

DSC_0311

Heute möchte ich Euch mal ein paar Empfehlungen geben, was Objektive für die Nikon D7100 betrifft. Natürlich können die Objektive auch an anderen Nikon DX Kameras verwendet werden. Ich kann jedoch nur von den Ergebnissen an der D7100 berichten. Speziell die D7100 mit ihren 24 Megapixeln stellt hohe Anforderungen an das Auflösungsvermögen der Objektive.

Eine wichtige Information vorab. Die D7100 hat im Gegensatz zu einigen anderen Nikon Kameras wie D3200, D5200, etc. einen eigenen Stellmotor für den Autofokus eingebaut. Solltet Ihr also noch ein Schätzchen ohne eigenen Motor besitzen, so kann das natürlich an der D7100 betrieben werden.

Die Nikon Kameras im Halbformat haben einen sogenannten Cropfaktor von 1,5. Das bedeutet, dass ein 35mm Objektiv durch diesen Cropfaktor zu einem 50mm Objektiv mutiert. Alle Angaben und Bezeichnungen beziehen sich also immer auf die Brenntweite bezogen auf das Kleinbildformat.

Mit welchen Objektiven fangen wir am besten an und welche sollten in keiner Fototasche fehlen? Nun das hängt natürlich entscheidend davon ab, was ihr fotografieren wollt. Dennoch gibt es ein paar Linsen, die in keinem Fotokoffer fehlen sollten.

Grundausstattung

  • AF-S-DX Nikkor 35mm 1:1,8G
  • AF-S-DX Nikkor 50mm 1:1,8G

Das 35 mm von Nikkor entspricht durch den Cropfaktor einem 50mm Objektiv an einer Kleinbildkamera. Für sehr wenig Geld erhält man ein sehr handliches, lichtstarkes Objektiv mit sehr guter Abbildungsleistung. Das gleiche gilt für das 50mm, 1:1,8, was ich sehr gerne für Portraitaufnahmen einsetze. Auch wenn ihr vielleicht ein Kitobjektiv wie das 35-55mm oder so was habt, diese Linsen lohnen sich auf jeden Fall und eine von beiden gehört nach meiner Meinung in jede Fototasche.

  • Nikon AF-S 2.8/DX 17-55mm
  • Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm
  • Nikon 70-200mm 1:4 AF-S G ED VR

Die ersten zwei Linsen sind schon der Klassiker bei Nikon. Das 70-200mm 1:4 ist noch relativ neu. Hier muss einem klar sein, das diese Objektive sehr hochwertig verarbeitet sind, eine absolute hochwertige Abbildungsleistung haben und dadurch natürlich auch nicht ganz billig sind. Das AF-S VR 2.8/70-200 bringt locker 1,5 KG auf die Waage und kostet ca. 1.750,00 EUR. Es gibt aber auch weniger Kostspielige Objektive, die zwar mit den oben genannten nicht vergleichbar sind, aber an der D7100 sehr gut sind:

  • Sigma 17-70 mm F2.8-4.0 Contemporary (neue Serie)
  • Tamron SP AF 17-50mm F 2.8 (ohne Stabilisator)
  • Nikkor 16-85mm 1:3,5 – 5,6 ED VR

Ich verwende das neue Sigma 17-70mm aus der Contemporary Serie und bin sehr zufrieden mit der Verarbeitung und der Leistung. Die hohe Lichtstärke von 2.8 im Weitwinkelbereich ist nicht zu verachten. Zudem kann das Sigma auch als Macro verwendet werden.

Weitwinkel

  • Tokina ATX Pro 12-24 F4 (ID) DX (gebraucht), wird nicht mehr hergestellt.
  • Tokina ATX Pro 12-28 F4 DX
  • Nikon 14-24mm 1:2.8 AF-S G ED

Ich selbst verwende das ATX Pro 12-24 und bin mit der Abbildungsleistung sehr zufrieden. Das Objektiv ist sehr robust und ist sehr hochwertig verarbeitet.

Telezoom

  • Tamron SP 70-300mm F4-5.6 DI VC USD
  • Nikon AF-S 70-300mm 1:4,5 – 5,6 G ED VR
  • Nikon DX 55-300mm 1:4.5-5.6 AF-S ED VR

Das Tamron 70-300mm ist ein günstiges Teleobjektiv mit einer sehr guten Abbildungsleistung. Der Bildstabilisator leistet ganze Arbeit bei dem Objektiv. Mit einer Anfangslichtstärke von F4 ist es einen Tick besser als die anderen beiden Nikkore. Zudem kann auch das Tamron später an einer Vollformat verwendet werden.  Das Nikkor 70-300mm ist dem Tamron ebenbürtig und zeichnet sich durch eine hohe Schärfeleistung aus. Das 55-300mm ist ein reines DX Objektiv und soll sich auf dem Niveau der 70-300 bewegen. Ich werde das bald mal testen, weil ich ein 55-300 demnächst hier haben werde.

Reisezooms

  • AF-S DX Nikkor 18-200mm 1:3,5-5,6 G II ED VR
  • Tamron AF 18-270mm F3.5-5.6 DI II VC PZD

Das 18-200mm von Nikon hatte ich selbst zum Test und die Abbildungsqualität geht für einen so großen Zoombereich in Ordnung. Wem allerdings etwas weniger Tele auf genügen, der sollte sich ruhig das 18-105mm Nikkor mal ansehen. Viele Fotofreunde schwören auf das Tamron 18-270mm. Es soll über einen sehr guten Bildstabilisator verfügen, der genau wie beim Tamron 70-300mm das Bild regelrecht einfriert.

Portrait

Neben dem bereits oben genannten Nikkor 50mm 1.8 (1.4) ist das 85mm von Nikkor der Klassiker in der Portraitfotografie, insbesondere in der Lichtstärkeren Ausführung 1.4.Das Tamron 90mm bietet zudem noch eine Makrofunktion und ist knackscharf.

  • NIKON 85mm 1:1.8 (1.4) AF-S G
  • TAMRON 90mm 1:2.8 SP Di Macro VC USD

Ich werde demnächst mal ein paar Bilder reinstellen. Einige Bilder von mir mit den o.g. Objektiven findet Ihr auch unter Flickr.

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