Archiv der Kategorie: Allgemein

Umstieg auf Vollformat (Teil1)

Immer wieder lese ich in den Foren, dass Fotografen auf Vollformat umsteigen wollen, in der Hoffnung auf bessere Fotos. Ist es wirklich so, dass mit einer Vollformatkamera bessere Fotos gelingen? Welcher Bildsensor ist für welche Situation besser geeignet und welche unterschiede gibt es überhaupt bei den Sensoren.

In der Analogen Fotografie gab es diese Fragestellung gar nicht, hier haben wir unsere Fotos mit einer Kleinbildkamera gemacht und alles war gut. In der digitalen Fotografie ist die Sache schon etwas komplexer, denn die Kamerasysteme mit unterschiedlich großen Sensoren haben Vor- und Nachteile. In der Welt des Kleinbildfilm mit einer Größe von 24×36 spricht man bei Nikon vom FX Format, wohingegen das kleinere Format mit einem APS-C Sensor mit DX bezeichnet wird. Ich gebe zu, dass mich die Fragestellung ob es denn Sinn macht auf das FX Format umzusteigen auch lange beschäftigt hat.

Ich werde an dieser stelle versuchen, einige Dinge klar  stellen und Fragen zu beantworten, die mich auch häufiger per E-Mail erreichen.

Zunächst erstmal ein Vergleich verschiedener Sensoren (Quelle Wikipedia)

Wie Ihr seht, ist der Bildsensor einer Nikon DX Kamera wie z.B. der Nikon 5300, Nikon 7000 oder Nikon 7100 von der Fläche halb so groß wie der Sensor im Kleinbildformat. In diesem Zusammenhang spricht man auch von einem Cropfaktor, der bei Nikon 1,5 beträgt. Das bedeutet, dass Ihr mit einem Objektiv mit 50mm Brennweite  durch den Cropfaktor ein Bildausschnitt (1,5 x 50mm) bekommt, der einer Brennweite von 75 mm entspricht.  Einfach erklärt passiert folgendes. Stelle Dir vor Du betrachtest im Badezimmer dein Spiegelbild und kannst in etwa Deinen Oberkörper im Spiegel sehen. Wenn Du nun dieses Spiegel durch einen kleineren Spiegel ersetzen würdest, wäre auch nur noch ein kleinerer Teil von Dir zu sehen. Du siehst Dich nicht größer oder kleiner, es fehlen einfach nur die Randbereiche bei einem kleinerem Spiegel.

Der Cropfaktor beschreibt also das Verhältnis zwischen der tatsächlichen Brennweite des Objektives auf der einen Seite und den Brennweiteneindruck, der durch den kleineren Bildausschnitt entstanden ist auf der anderen Seite. Viele Zeitgenossen sprechen auch von einer Brennweitenverlängerung. Die Brennweite wird jedoch nicht verlängert, sondern lediglich der Bildausschnitt. Die Bezeichnungen der Objektive wie etwas das Nikkor 85mm 1.8. beziehen sich immer auf das Kleinbildformat.  Die Auswahl ob FX, DX, MFT, etc. hängt unter anderem von euren Fotografischen Vorlieben und eurem Geldbeutel ab. Bei der Anschaffung von Objektiven ist zu berücksichtigen, ob ihr ggf. später mal auf eine Vollformatkamera umsteigen wollt.

Die Wahl DX oder FX bedingt eine völlig andere Auswahl an Objektiven. Der größere Bildsensor stellt andere Anforderungen an ein Objektiv als ein Sensor im DX Format. Das wiederum bedeutet, dass Linsen für eine Vollformatkamera teurer sind als für eine DX Kamera.

Hier ein Beispiel eines Nikkors 55-200 mm (DX) Objektiv.

Nikkor 55-200DX

Die Brennweite bezieht sich auf das Kleinbildformat 55-200 mm. Da es sich um ein DX Objektiv handelt, müsst Ihr die Brennweite mit dem Cropfaktor 1,5 multiplizieren und habt dann die Brennweite, die tatsächlich an Eurer Kamera wie etwa der Nikon D7000 abgebildet wird. In diesem Fall wäre das ein Brennweitenbereich von 82,5 – 300mm. Diese Tatsache ist insbesondere für die Fotografen interessant, die gerne im Telebereich fotografieren, z.B. in der Tierfotografie.

Beispiel: Ihr wollt Euch ein Zoomobjektiv in einem Brennweitenbereich von 24-70 mm zulegen (die Angaben beziehen sich immer auf das Kleinbildformat). Nikon bietet in dem Bereich zwei Objektive an:

FX (Vollformat)

Nikon AF-S Nikkor 24-70 mm 1:2,8G ED – Preis: 1.469,-

DX (Halbformat)

Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED – Preis: 1.235,-

Ein weiteres Beispiel für eine Festbrennweite von 35mm:

FX (Vollformat)

Nikon AF-S Nikkor 35mm 1:1,8G ED – Preis 497,-

DX (Halbformat)

Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G – Preis 170,-

Der Preisunterschied kann je nach Objektiv mehr oder weniger ausfallen. An dieser Stelle habe ich noch weitere Information im Netz gefunden die sich mit dem Preis und auch dem Gewichtsunterschied beschäftigt haben. Es gibt viele Informationen hierzu, macht Euch nur nicht verrückt.

Die oben genannte Darstellung ist jedoch nur die halbe Wahrheit, denn ein DX Objektiv mit einer maximalen Blendenöffnung von 2.8 ist nicht das gleiche wie ein 2.8 Objektiv für Vollformat. Will man an einer DX Kamera die gleiche Tiefenschärfe wie an FX erzielen, so muss das Objektiv lichtstärker sein. Mit anderen Worten es ist nicht nur die Brennweite durch den Cropfaktor zu dividieren, sondern auch die Blende.

Beispiel:

Kleinbildsensor (FX)

50mm, Blende 2.8

APSC Sensor mit Cropfaktor 1.6 (z.B. Canon)

30 mm, Blende 1.8

Wenn Kamerahersteller mit kleineren Sensoren ihre Lichtstarken Objektive anpreisen, ist das also mit Vorsicht zu betrachten. Ein Olympus 25mm 1.8 hat eine Brennweite von 25mm und eine maximale Blende von 1.8. Um mit diesem Objektiv die gleiche Tiefenschärfe wie an einer Vollformatkamera zu bekommen, muss das Objektiv deutlich lichtstärker sein. Diese Betrachtung ist sehr umstritten und das  Video von Fotograf Tony Northrup hat heftige Diskussionen zu  diesem Thema ausgelöst.

Neben dem Preisunterschied bei den Objektiven, gibt es den bei den Kamerabodys natürlich auch. So kostet aktuell ein Body der D7100 (DX) 849,- und ein vergleichbarer Body im FX Format in Form der D610 ca. 1390.- Der Preisunterschied ob DX oder FX wird sich also auch hier auf jeden Fall in Eurer Geldbörse bemerkbar machen. Es macht keinen Sinn, sich einen super Kamerabody wie die D750, D800, etc. zu kaufen und dann mit günstigen Objektiven zu fotografieren. Dies sollte Euch klar sein, wenn Ihr Euch eine Ausrüstung zusammenstellt. Mein Tipp an der Stelle ist mal ein Rechenbeispiel für Dx und Fx aufzustellen.

Wie steht es mit der Bildqualität?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich einen kleinen Testaufbau mit meiner geliebten Westerngitarre von Seagull aufgebaut und jeweils drei Fotos mit unterschiedlichen Sensoren bei Blende 1.8 und verschiedenen ISO Einstellungen gemacht. Ich stelle die Bilder in der vollen Auflösung rein, die Exif Daten könnt Ihr Euch dann anschauen. Die Bilder wurden mit einer Nikon 1 V1 (CX-Sensor) gemacht, das ist der kleinste Sensor, dann kommt die D7100 mit ihrem DX Sensor und dann die D600 mit FX. Die Bilder könnt Ihr direkt in voller Auflösung herunterladen.

Das Ergebnis bei ISO 100:

[slickr-flickr tag="Test_ISO_100"]

Das Ergebnis bei ISO 3200:

[slickr-flickr tag="Test_ISO_3200"]

Schaut Euch insbesondere einmal an, wie der Schärfeverlauf bei dem kleinem Sensor der V1 bis zum großem Sensor der D600 ist. Am besten könnt Ihr dies an dem Liederbuch erkennen, welches hinter der Gitarre positioniert ist. Bei der größten Blende von 1.8 bildet die V1 mit dem kleinstem Sensor am schärfsten ab. Um das gleiche Ergebnis z.B. bei der D600 zu erreichen, müsste die Blende geschlossen werden, was wiederrum bedeutet, dass bei schlechten Lichtverhältnissen die Belichtungszeit oder die ISO erhöht werden muss. Das bedeutet, dass aufgrund der Schärfeebene die bei einem Kleinbildsensor sehr klein ist, abgeblendet werden muss, um letzlich ein scharfes Bild zu bekommen. Bei einer Portraitaufnahme kann es z.B. passieren, dass z.B. nur ein Auge scharf abgebildet. Häufig ist auch in Foren zu lesen „Meine Bilder sind alles unscharf!“ Dieses Beispiel zeigt Euch, das die arbeit mit einer Vollformatkamera ein genaueres arbeiten erfordert.

Vergleichen wir nun mal die Bilder bei ISO 3200, so ist zu erkennen, dass die Nikon V1 bei einer Vergrößerung schon sehr stark rauscht und die Struktur der Bildelemente verloren geht. Das ist bei der D7100 auch zu beobachten, jedoch ist der Unterschied zur D600 nicht wirklich dramatisch. Ich war erstaunt, wie gering letzlich der Unterschied ist. Letztlich spielt dies eine Rolle, wenn Ihr z.B. Vergrößerungen von Euren Fotos anfertigen wollt. Der Unterschied bei der D7100 und der D600 ist erstaunlich gering und ich hätte nicht erwartet, dass die D7100 so gut abschneidet.

Erstaunlich ist für mich immer wieder, wie gut sich die kleine Nikon V1 mit ihrem CX Sensor schlägt. Die Sensortechnologie und Entwicklung ist schon auf einem sehr hohem Niveau.

Welches Format ist nun besser FX oder DX?

Diese Frage lässt sich nicht ohne weiteres beantworten und hängt von Eurem fotografischen Vorlieben und letzlich auch von Eurem Geldbeutel ab. Der Kamerabody ob nun mit einem APSC oder mit einem FX Sensor ist ersteinmal zweitrangig. Viel wichtiger sind die Objektive, die ihr verwendet. Das DX Format hat aufgrund des Cropfaktors ganz klar Vorteile im Telebereich, z.B. in der Tierfotografie. Während der FX Sensor seine stärken in Low Light Situationen und auch in der Portraitfotografie hat. Die Entwicklung der Sensoren geht jedoch weiter und die heutigen Kameras wie z.B. die Nikon D7100 oder 7200 liefern schon eine erstklassige Bildqualität.  Auch die Sensoren im MfT Format wie die Olympus OMD M1, M5 liefern mittlerweile sehr gute Ergebnisse. Am Ende macht der Fotograf die Bilder und die Kameras dienen als Handwerkszeug, die man beherrschen muss, egal ob großer oder kleiner Sensor. Das einzige was aus meiner Sicht für das FX Format spricht ist die höhere ISO Leistung der Sensoren und das spielen mit Hintergrundunschärfen. Doch wie oft kommen solche Situationen vor und kann dann evtl. auch ein Blitz verwendet werden? Das FX Format bedingt aufgrund der geringeren Schärfentiefe ein genaueres arbeiten. Ein Lichtstarkes Objektiv mit Blende 2.8 muss ggf. abgeblendet werden, weil sonst kein durchgängiges scharfes Bild zustandekommt. An einer DX Kamera sieht das schon wieder anders aus. Das was für das DX Format spricht, ist der Brennweitengewinn aufgrund des Cropfaktors, die etwas kleineren und günstigeren Objektive und letztlich der Preis. Um die Verwirrung komplett zu machen, entwickeln sich andere Hersteller wie Olympus, Panasonic, etc. mit ihren MfT Sensoren sehr flott weiter, so dass diese Hersteller mit ihren Systemkameras mittlerweile auch eine Alternative darstellen.

Der Einsatz einer Kamera mit großem Sensor sprich FX macht nur Sinn, wenn auch entsprechend hochwertige Gläser verwendet werden.

In diesem Sinne immer gutes Licht ob DX, FX, MfT oder was auch immer denn ohne Licht wirds schwierig 🙂

Fotografisch sehen

Vor zwei Wochen war ich auf einem Fotostreifzug durch die alten Gassen von Neumarkt i.d.Opf. Es ist immer wieder spannend, wenn man ganz bewußt raus geht nur um eins zu machen……fotografieren. Wenn man die Augen offen hat, ergeben sich gerade in der jetzigen Herbstzeit wunderschöne Aufnahmen. Dabei ist eins wichtig, ruhig mutig zu sein und neue Dinge auszuprobieren. Das Foto entsteht durch den Menschen hinter der Kamera. Probiert einfach mal neue Sachen aus, was ihr vielleicht vorher noch nie gemacht habt. Ich bin der Überzeugung, dass man fotografisch sehen lernen und damit auch üben kann. Das ganze funktioniert jedoch nur, wenn Ihr Eure Kamera dabei habt.

Macbook Air Mid 2013 und Lightroom5

Eigentlich verwende ich ja für die Bearbeitung meiner Fotos eine Windowsmaschine mit einem Intel Core I7 Prozessor. Mich hat aber nun mal interessiert, wie sich den die Bearbeitung von Fotos auf dem kleinen Macbook Air 11″ gestaltet. Ich verwende das Macbook Air 11″ mit dem I5, 1.3 GHz Prozessor in der Basisausstattung mit 4 GByte Arbeitsspeicher und einer 128 GByte SSD Festplatte. Um einen ersten Eindruck zu erhalten, habe ich ein paar Bilder importiert und ein wenig an den Reglern rumgespielt. Ich denke dieses Video ist für alle hilfreich, die mit dem Gedanken spielen sich einen Macbook Air für zu kaufen und für die Fotobearbeitung mit Lightroom verwenden wollen. Das neue Macbook Air lässt sich ja leider selbst nicht aufrüsten. Ihr müsst das Gerät also gleich mit dem Speicher, Prozessor, etc. bestellen wie Ihr es auch wirklich haben wollt. Insbesondere bei vielen gleichzeitig geöffneten Programmen könnten 4 GByte etwas knapp werden. Für eine Bearbeitung der Fotos mit Lightroom5 ist der kleine durchaus auch schon in seiner Basisausstattung brauchbar. Doch seht doch einfach selbst.

Bei Fragen einfach rein in die Kommentare damit.!

 

Linktipps für Photographers!

Auf welchen Seiten bin ich im World Wide Web unterwegs, wenn es um Anregungen, Austausch, etc. zum Thema Fotografie geht? Ich habe mal eine kleine Linkliste zusammengestellt und ich würde mich freuen, wenn Ihr diese in den Kommentaren ergänzt. Für die Inhalte der Seiten sind die Betreiber und die Autoren verantwortlich.

Als erstes fällt mir der Podcast  Blende 8 von Galileo Press ein. Also die Jungs bieten viele Infos in Ihrem Videopodcast, echt klasse gemacht.

Pattrick Ludolph alias Paddy ist auch hinreichend im Netz bekannt und ich mag seine lockere Art zu schreiben und die Infos die er in seinem Blog gibt sind richtig klasse.  In der Linkliste darf auf jeden Fall Ansgar Hillebrand nicht fehlen. Was Ansgar hier in seinem Blog an Informationen bereit stellt ist der Wahnsinn. Ich habe das Gefühl, Ansgar hat so ziemlich alles was Nikon mal produziert hat. Auch die Reiseberichte inkl. Videos, etc. sind super interessant. Gunther Wegner ist sehr bekannt zum Thema Zeitrafferaufnahmen. Er ist ein absoluter Globetrotter und berichtet viel in seinem Blog über seine Erfahrungen auf seinen Reisen. Absolut interessant zu lesen. Ich mag seine ehrliche Art und Weise wie er die Hardware in Bezug auf Praxistauglichkeit beschreibt. Wenn Ihr auf der suche nach einem Forum für DSLR seit, so lege ich Euch das Forum nahe. Hier geben viele Menschen Tipps und Ratschläge. Zudem kann man auch das ein oder andere Schnäppchen machen, den hier werden auch viele Kameras, Objektive, etc. verkauft. Apropos verkaufen, der Link zu meinem Fotohändler darf hier auch nicht fehlen. Wenn Ihr mal in Nürnberg seit, so fahrt doch mal bei Fotomax vorbei. Es erwartet Euch eine große Auswahl und Fachkundiges Personal.

So der Anfang ist gemacht. Her mit weiteren Links…..

 

Nikon 1 V1 und die Burgruine Wolfstein

Wolfstein2.jpg

Heute haben wir uns kurz entschlossen, die Burgruine in Wolfstein bei Neumarkt i.d.Opf. zu besuchen.  Das letzte mal als ich da war, ist schon eine ganze Weile wieder her. Die Burgruine Wolfstein ist eine ehemalige Adelsburg aus dem 12 Jahrhundert. Die genauen Ursprünge der Burg Wolfstein als Herrschaftssitz des gleichnamigen Adelsgeschlechts lassen sich bis heute nicht einwandfrei klären. Um 1120 soll ein gewisser Ullrich von Wolfstein der Burgherr gewesen sein. Es fehlen jedoch Beweise hierfür. Im laufe der letzten Jahre wurden immer mehr Teil der Burg freigelegt und es ist schon ein imposanter Anblick sich das ganze mal anzusehen.

Übrigens im Sommer gibt es ganz in der Nähe auch eine Biergarten. Ein Besuch lohnt sich also.

Ich hatte meine kleine Nikon 1 V1 im Gepäck mit dem 18,5 mm 1:1.8 und bin doch immer wieder erstaunt, welche Bilder man mit dem kleinen Teil machen kann. Es zeigt sich mal wieder, dass die Kamera mit Sensor im Kleinbildformat nicht immer die bessere Wahl sein muss. Im Zweifel hätte ich meine D7100 erst gar nicht mitgenommen.

Wolfstein1.jpg Wolfstein2.jpg Wolfstein3.jpg

Die V1 gibt es momentan für kleines Geld, weil es schon den Nachfolger die V2 gibt. Die Nikon 1 V3 steht in den Startlöchern und somit kann man die V1 teilweise günstig erwerben.

Für diejenigen die mehr über die Burgruine Wolfstein erfahren wollen. Klick
Hier gibt es übrigens auch noch einen interessanten Test zur V1.

Welche Kamera kommt für die D300s?

Nun die Gerüchteküche brodelt rund um den Nachfolger der D300s, bzw. D7000. Aktuell soll nächste Woche ein Nachfolger mit dem kleinerem APS-C Sensor vorgestellt werden. Nun ich vermute mal, es wird eine D400 mit dem Gehäuse einer D300(s) und einem Sensor wie der D5200. Vielleicht bekommt das Teil dann noch ein schwenkbares Display. Mal sehen…….es bleibt spannend.

Aktuelle Info´s zu Gerüchten…… findet Ihr hier:

www.nikonrumors.com

Nikon DX Kameras

Hier habe ich mal die aktuellen Produkte der Nikon DX (Mittelformat) Kameras aufgeführt. Wie man sieht, gibt es doch mittlerweile einige Kameras die Nikon neben dem Vollformat (FX) zu bieten hat. Die Kameras unterscheiden sich im wesentlichen durch den kleineren Bildsensor gegenüber den Vollformatkameras und dem damit verbundenem Crop Faktor von 1,5 (Nikon). Das bedeutet, dass bei diesen Kameramodellen der Bildsensor nicht dem klassischem Kleinbildformat von 36×24 entspricht, sondern eine Größe von 23,6×15,8 (Nikon) aufweisst. Es findet bei diesen Sensoren eine Brennweitenverlängerung statt, die mit dem Cropfaktor von 1,5 zu berücksichtigen ist. Das bedeutet, dass bei einem Objektiv von 50mm Brennweite an einer Cropkamera eigentlich ein 50mm x 1,5= 75mm Objektiv zur Verfügung steht. Neben dieser Tatsache gibt es noch einige andere Besonderheiten, die wir uns in einem weiteren Artikel mal ansehen werden.

Doch nun zu den aktuellen Modellen von Nikon:

nikond90.jpg

Nikon D90 – Die D90 war die erste DSLR mit Videomodus und beherrscht sogar HD-Video. Sie ist zwar schon in die Jahre gekommen, ist aber immer noch eine ganz hervorragende Kamera mit einem sehr gutem Bedienkonzept und einer sehr guten Bildqualität.

d300s.jpg

Nikon D300s – Die Nikon D300s ist mit der D7000 eher im oberen Segment der DX Kameras von Nikon angesiedelt.

d7000-1.jpg

Nikon D7000 – Nikons D7000 lässt die Konkurrenz hinter sich und schneidet bei Bildqualität und Ausstattung hervorragend ab. Und auch bei Video bietet die Neue mehr als bislang von Nikon gewohnt

d3100

Nikon D3100 – Nikons Einsteiger-DSLR D3100 bietet 14 Megapixel Auflösung, Live-View und HD-Video.

d3200

Nikon D3200 – Nikon rüstet auf. Die D3200 bringt satte 24 Megapixel mit. Die D3200 ist die neue Einsteiger-Nikon und ist besonders stark ausgestattet.

d5100

Nikon D 5100 – Auf die D5100 mussten Nikon Fans lange warten. Die 5100 begeistert sofort mit dem besten Bild in der Preisklasse und bietet noch viel mehr als nur hübsche Fotos.

d5200

Nikon D5200 – Der DX-formatige Sensor der Nikon D5200 löst jetzt mit satten 24 statt 16,1 Megapixeln auf. Nikon wertet das Autofokus-System deutlich auf: Statt 11 Messfeldern (davon 1 Kreuzsensor) verfügt die D5200 über 39 Messfelder, 9 davon sind besonders exakte Kreuzsensoren.

Als Tipp kann ich Euch für die Anschaffung einer Kamera immer noch die Nikon D90 empfehlen. Momentan bekommt man diese Kamera zu einem moderatem Preis. Die Nikon D90 hat wie die D300s und die D7000 ein sehr gutes Bedienkonzept. Die meisten Einstellungen lassen sich sehr schnell über Einstelltasten erreichen. In der Bildqualität kann die D90 auch trotz ihres Alters immer noch überzeugen.
Laut Nikon Rumors wird es in 2013 noch ein Update für die D7000 und der D300s geben.