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Nikon DX Kameras

Hier habe ich mal die aktuellen Produkte der Nikon DX (Mittelformat) Kameras aufgeführt. Wie man sieht, gibt es doch mittlerweile einige Kameras die Nikon neben dem Vollformat (FX) zu bieten hat. Die Kameras unterscheiden sich im wesentlichen durch den kleineren Bildsensor gegenüber den Vollformatkameras und dem damit verbundenem Crop Faktor von 1,5 (Nikon). Das bedeutet, dass bei diesen Kameramodellen der Bildsensor nicht dem klassischem Kleinbildformat von 36×24 entspricht, sondern eine Größe von 23,6×15,8 (Nikon) aufweisst. Es findet bei diesen Sensoren eine Brennweitenverlängerung statt, die mit dem Cropfaktor von 1,5 zu berücksichtigen ist. Das bedeutet, dass bei einem Objektiv von 50mm Brennweite an einer Cropkamera eigentlich ein 50mm x 1,5= 75mm Objektiv zur Verfügung steht. Neben dieser Tatsache gibt es noch einige andere Besonderheiten, die wir uns in einem weiteren Artikel mal ansehen werden.

Doch nun zu den aktuellen Modellen von Nikon:

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Nikon D90 – Die D90 war die erste DSLR mit Videomodus und beherrscht sogar HD-Video. Sie ist zwar schon in die Jahre gekommen, ist aber immer noch eine ganz hervorragende Kamera mit einem sehr gutem Bedienkonzept und einer sehr guten Bildqualität.

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Nikon D300s – Die Nikon D300s ist mit der D7000 eher im oberen Segment der DX Kameras von Nikon angesiedelt.

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Nikon D7000 – Nikons D7000 lässt die Konkurrenz hinter sich und schneidet bei Bildqualität und Ausstattung hervorragend ab. Und auch bei Video bietet die Neue mehr als bislang von Nikon gewohnt

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Nikon D3100 – Nikons Einsteiger-DSLR D3100 bietet 14 Megapixel Auflösung, Live-View und HD-Video.

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Nikon D3200 – Nikon rüstet auf. Die D3200 bringt satte 24 Megapixel mit. Die D3200 ist die neue Einsteiger-Nikon und ist besonders stark ausgestattet.

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Nikon D 5100 – Auf die D5100 mussten Nikon Fans lange warten. Die 5100 begeistert sofort mit dem besten Bild in der Preisklasse und bietet noch viel mehr als nur hübsche Fotos.

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Nikon D5200 – Der DX-formatige Sensor der Nikon D5200 löst jetzt mit satten 24 statt 16,1 Megapixeln auf. Nikon wertet das Autofokus-System deutlich auf: Statt 11 Messfeldern (davon 1 Kreuzsensor) verfügt die D5200 über 39 Messfelder, 9 davon sind besonders exakte Kreuzsensoren.

Als Tipp kann ich Euch für die Anschaffung einer Kamera immer noch die Nikon D90 empfehlen. Momentan bekommt man diese Kamera zu einem moderatem Preis. Die Nikon D90 hat wie die D300s und die D7000 ein sehr gutes Bedienkonzept. Die meisten Einstellungen lassen sich sehr schnell über Einstelltasten erreichen. In der Bildqualität kann die D90 auch trotz ihres Alters immer noch überzeugen.
Laut Nikon Rumors wird es in 2013 noch ein Update für die D7000 und der D300s geben.

Was bedeutet Vollformatsensor bei digitalen Kameras?

Für einen Neueinsteiger in die digitale Fotografie ist es gar nicht so einfach durch den Dschungel der verschiedenen Kameras den Durchblick zu behalten. Häufig ist von Sensorgröße die Rede im APS-C Format oder ähnlich. Doch was ist damit eigentlich genau gemeint?

Das Kleinbildformat (KB) hat sich in der klassischen analogen Fotografie über Jahrzehnte sowohl im professionellen Bereich, als auch im Consumermarkt als Standard etabliert.  Mit der Entwicklung der ersten Digitalkameras waren jedoch zunächst Bildsensoren verfügbar, die eine deutlich geringere Größe im Gegensatz zum Kleinbildformat hatten. In diesem Zusammenhang sprach man von einem Formatfaktor, der den Unterschied der kleineren Bildsensoren zum Kleinbildformat darstellte. Die kleineren Bildsensoren erforderten ein Umdenken in der Fotografie, da sich gegenüber der analogen Fotografie mit ihrem Kleinbildfilm von 36x24mm (Vollformat) ein kleinerer Bildwinkel ergab. Man kann dies auch als scheinbare Brennweitenverlängerung bezeichnen. In diesem Zusammenhang spricht man auch von einem Cropfaktor (to crop = beschneiden) Die kleinere lichtempfindliche Fläche einer Cropkamera bewirkt einen Beschnitt (crop) des sichtbaren Bildausschnittes. Dadurch verkleinert sich der Bildwinkel. Der Crop-Faktor gibt also das Längenverhältnis der Diagonalen im Vergleich zum Vollformat an.

Anfang der 2000er Jahre war die Industrie in der Lage Bildsensoren zu fertigen, die dem vollen Kleinbildformat entsprachen. Zur Unterscheidung nannte man diese Kameras Vollformatkameras.   Die Kamerahersteller verwenden nun für Ihre Kameras die über einen kleineren Sensor als dem Vollformat entsprechen verschiedene bezeichnungen. Canon sprich von APS-C Sensoren (Advanced Photo System Classic) mit einer Sensorgröße von etwa 22,2 x 14,8 mm. Nikon bezeichnet für seine Kameras das APS-C-Format als DX-Format und das Vollformat als FX-Format.

In Verwendung mit verschiedenen Objektiven ergeben sich wegen der unterschiedlichen Sensorgrößen – und dem davon abhängigen Bildkreis – Auswirkungen auf die Brennweite.  Bei APS-C oder DX ergibt sich eine Brennweitenverlängerungs-Effekt um den Faktor 1,5 (Nikon) bzw. 1,6 (Canon) ,der auch Cropfaktor genannt wird.  Das bedeutet, dass aus einem Objektiv mit der Brennweite von 50mm sich duch den Brennweitenverlängerungseffekt von z.B.  1,5 (Nikon) sich eine Brennweite von 50mm x 1,5 =70mm ergibt. Objektive die für eine Vollformatkamera eingesetzt werden, können auch an einer APS-C (DX) Kamera verwendet werden. Umgekehrt wird es schon schwieriger. DX Objektive können an einer Vollformatkamera verwendet werden, der Bildausschnitt wird dann jedoch reduziert, weil der Sensor ja größer ist.

Bei der Anschaffung der Objektive ist also zu überlegen, ob Ihr später vielleicht auf eine Vollformatkamera umsteigen wollt. Falls ja, würde ich entsprechend in Objektive investieren die an beide Systeme passen.